Die Dorfkirche von Pankow, ein spätgotischer Bau aus Feldsteinen, lässt den einstigen Dorfkern noch erahnen. Heute zieht unweit dieser Kirche ein beliebter Wochenmarkt das Publikum an.
Unübersehbar ist auch das Rathaus von Pankow mit seiner roten Klinkerfassade, eine Mischung aus Neogotik, Neobarock und Jugendstil. In der Nähe des Rathauses erstreckt sich der Bürgerpark Pankow, der größte des Bezirks. Wer das große Eingangstor an der Wilhelm-Kuhr-Straße durchschreitet, betritt einen herrlichen Ort der Ruhe und Erholung – mit vielen Bänken, einem Bürgerparkcafé, einer kleinen Parkbücherei und einem Tiergehege.
Ein weitgehend naturbelassener hügeliger Waldpark ist die Schönholzer Heide, die an den Pankower Ortsteil Niederschönhausen angrenzt. Sie diente ursprünglich der Königin Elisabeth Christine als Maulbeerplantage; später siedelten sich Tuchmacher aus ganz Deutschland an und bildeten eine Kolonie. Ab den 1920er-Jahren wurde das Gelände umgestaltet und wurde mehr und mehr zu einem Ausflugsort.
Pankow ist mit sechs S-Bahnlinien (S1, S2, S8, S9, S25 und S85) und mit der U-Bahnlinie U2 bestens mit ganz Berlin vernetzt. Hinzu kommt die Straßenbahnlinie M1, die direkt zur Museumsinsel ins Zentrum führt sowie zahlreiche Buslinien.